30.10.2017 14:24 Alter: 1 year

Zwei Standards bringen Niederlage in Walbeck

Kategorie: 1 Herren

Geknickt, enttäuscht und fast schon etwas ratlos wirkten die Spieler des VfB Uerdingen nach dem Abpfiff in Walbeck.

Eine der vielen Bälle, die nicht den Weg ins Tor finden wollten

Zwei Standards bringen Niederlage in Walbeck

Geknickt, enttäuscht und fast schon etwas ratlos wirkten die Spieler des VfB Uerdingen nach dem Abpfiff in Walbeck.

Während die Walbecker ihren zweiten Heimsieg in Folge bejubelten - man überraschte bereits gegen den Tabellenzweiten Geldern - schlichen die Blau/Gelben in Richtung Kabine.

Uerdingens Trainer Stefan Rex gratulierte derweil seinem Kollegen und der Mannschaft der Walbecker, die sich mit viel Leidenschaft dem VfB entgegen geworfen hatten. Dabei waren sich die beiden Übungsleiter völlig einig ?Das Spiel hätte auch vollkommen anders laufen können!?.

Das hätte es in der Tat. Uerdingen begann gut gegen einen extrem tiefstehenden Gegner. Über weite Teile kontrollierte man den Gegner und hatte auch offensiv gefährliche Aktionen. Allerdings wirkte man zu statisch bei den Angriffen und zeigte zu wenig direkten Zug zum Tor. Das änderte nichts daran, dass man das deutlich bessere Team war, es brachte jedoch einmal mehr keinen Ertrag.

Als die Heimelf dann auch noch überraschend aber effektiv durch eine Standardsituation in Führung geht, war klar das es ein ganz zäher Nachmittag für den VfB werden würde.

So half dem VfB auch eine Rote Karte für den SVW wenig, da diese sich von nun an mit 8 Mann um den 16er noch tiefer stellten und diese Variante mit viel Herz und Konsequenz spielten.

Diese defensiv Taktik brachte den VfB in Halbzeit 2 regelrecht zum verzweifeln. Immer wieder und wieder wieder lief man an. Doch viele Beine, der Heimtorwart, oder vor allem auch die Latte, retteten für den SVW.

Ein weiteres Gegentor nach einer Ecke, machte es da um ein vielfaches schwieriger.

Nicht vorwerfen konnte man den VfB Mannen, dass man es nicht bis zur letzten Sekunde versuchte, doch musste man auch ehrlich sein, dass man offensiv einmal mehr viel zu harmlos war.

?Es gibt so viele Gründe, die diese Saison für uns bislang schwierig machen, dass ich für mich gut sortieren muss, wo man den Jungs einen Vorwurf macht und wo nicht. Die fehlende Torgefährlichkeit ist ein Fakt und niemand kristallisiert sich raus, dass aktuell ändern zu können. Gleichzeitig kassieren wir wie in Kleve zwei Tore bei Standardsituationen und sehen nicht gut dabei aus. Es ist aber auch so, dass Jungs in die Presche springen, die eigentlich noch Zeit und Regeneration bräuchten um auf ihr Level zu kommen. Alex, Boris, Philipp und später Serkan ( die drei letztgenannten konnten angeschlagen unter der Woche allesamt nicht einmal trainieren), können einfach nicht da sein wo wir sie gerne hätten. Das macht es in Bezug auf Kritik auch schwierig, weil sich trotzdem viele Jungs aufgrund der schwierigen Personalsituation fürs Team aufopfern. Wir sind aber geschlossen genug das hinzubekommen und müssen bis zur Winterpause wirklich auf die Zähne beißen.?, so Rex.