09.09.2017 16:33 Alter: 42 days

Stellungnahme des VfB Uerdingen zum Fall Sonneveld

Kategorie: 1 Herren

Mehrere Tage hat der VfB zu verschiedenen Artikeln und Aussagen im Fall Kevin Sonneveld geschwiegen.

Stellungnahme des VfB Uerdingen zum Fall Sonneveld

 

Mehrere Tage hat der VfB zu verschiedenen Artikeln und Aussagen im Fall Kevin Sonneveld geschwiegen. „Es ist letztlich ein laufendes Verfahren, wo man auch immer mit Respekt vor der Gerichtsbarkeit, vorsichtig sein muss was man wie sagt.“, äußert sich Präsident Holger Dick.

 

Um aber vor dem Duell der beiden Teams etwas Einblick in die Situation aus Sicht der Rheinstädter zu bringen, geht man nach Rücksprache mit dem Rechtsbeistand, nun doch an die Öffentlichkeit.

 

Dabei scheint sich der Fall insgesamt als recht verstrickt darzustellen. Zunächst einmal war man beim VfB grundsätzlich über das Verhalten von Kevin Sonneveld irritiert. Der Spieler hatte nicht nur in zwei Gesprächen kurz vor Ende der Saison, sein Bleiben bestätigt, sondern hatte für die Saison 2017/18 auch eine schriftliche und unterzeichnete Zusage gegeben.

 

Noch kurioser dann die Tatsache, dass sich Sonneveld per SMS für die letzten beiden Saisonspiele plötzlich abmeldete und sich erst Wochen später telefonisch bei seinem Trainer Stefan Rex meldete. Das letztlich der Weg von Sonneveld trotz aller Zusagen zum GSV führte, steigerte die Enttäuschung über das Verhalten des Spielers zusätzlich bei den Verantwortlichen.

 

„Das alles erwartet man nicht von einem Spieler wie Kevin und es ist auch nicht der Weg, wie man miteinander umgehen sollte. Ich habe Kevin menschlich geschätzt und ihn auch eingebunden. Da ist die persönliche Enttäuschung schon groß. Klar machen wir alle mal Fehler, aber das wir nun in verschiedenen Bereichen unser Recht fordern, halte ich für legitim.“, sagt Trainer und Vorstandsmitglied Stefan Rex.

 

Ohne näher darauf einzugehen, teilt der Vorstand mit, dass der Einspruch mehrere Unterpunkte hat und sich nicht alleine auf die häufig zitierte falsche Kontonummer bezieht. „Da können wir aus rechtlicher Sicht nicht mehr zu sagen. Wichtig ist aber zu betonen, dass es überhaupt nichts mit dem GSV Moers an sich zu tun hat. Bei jedem anderen Verein hätten wir denselben Weg gewählt, weil Vereine und auch die jeweiligen Mannschaftskollegen nicht einfach alles hinnehmen müssen, was Spieler machen. Und wenn man das mal neutral betrachtet, spricht man hier eigentlich im Namen aller Vereine, die häufig doof darstehen, wenn Spieler ihr Wort nicht halten und man ggf. auch noch auf Kosten sitzen bleibt.“, so Stefan Rex weiterhin.